Die Arbeit an diesem Buch hat zur Zeit Sommerpause oder können Sie sich bei 30 Grad Hitze eine frostige Winterlandschaft vorstellen?

 

Stellen Sie sich vor, es ist Mai und der Winter beginnt.

Von langer Hand vorbereitet strebt eine magische schwarze Wolke ins Land, verdunkelt die Sonne, vertreibt den Frühling und bringt Eis und Schnee.

Freddori, der Alb sucht erneut die Zwerge zu bezwingen. Aber diesmal nicht mit Axt und Schwert, sondern mit Kälte, Frost und Hunger. Die Vorräte sind nach dem letzten Winter aufgebraucht. Fast das ganze jagdbare Wild ist vor der Wolke geflohen. Niemand kann sich den magischen Kräften des Alben widersetzen. Und Eringus ist gefangen und ohnmächtig. Der Sieg scheint Freddori gewiss und er genießt in vollen Zügen seine Macht und das Leid aller im Kinzigtal.

Obwohl durch Prophezeiungen vorgewarnt gehen mit der Zeit auch die emsig gesammelten Extrareserven immer mehr zur Neige. Einzig bei den Mönchen von St. Wolfgang und den Zwergen in der Steinenaue gibt es noch essbares.

Ein Drache gibt niemals auf. Eringus sinnt darauf, sich zu befreien und während er mit Jade in seinem durchsichtigen Gefängnis darauf wartet, dass zumindest die kleine Traumfee von den Zwergen befreit wird, sucht er den Spruch des Alben zu enträtseln. Dafür aber braucht er viel Zeit und die hat er nun zwangsläufig. Doch was hat das alles mit Beata zu tun, die zeitweilig durch die verschneiten Lande streift und den Mörder ihrer Mutter Magda sucht? Oder ist der kleine Halbling Ob in der Lage, die Rettung zu bringen?